Stellen Sie mit Ihrer Betreffzeile sicher

dass Ihre E-Mail geöffnet und gelesen wird

1. Mehrwert senden

Haben Sie jemals eine E-Mail erhalten, in der Sie aufgefordert wurden etwas zu kaufen?
Wenn dies mehrmals nacheinander geschieht, sind Sie genervt und bestellen die E-Mail ab. Lassen Sie dies nicht mit Ihrer E-Mail geschehen. Teilen Sie zunächst unverbindliche, wertvolle Beiträge, nach einem Verkauf fragen Sie erst später. Machen Sie sich nützlich und wertvoll.

2. Verwenden Sie hypnotische Worte

Es gibt einige Power Wörter, die Ihre Betreffzeile und Ihre E-Mail ansprechender machen. Einige Beispiele dafür sind „Geheimnisse“, „entdecken“, „entfesseln“, „Tabu“, „bewährt“, „Sie“, „garantiert“, usw.

3. Benutzen Sie eine klare Betreffzeile

Ein großer Teil der von E-Mail-Empfängern geöffneten E-Mails sind auf die Betreffzeile zurückzuführen. Manche Leute versuchen es mit besonders schlauen Betreffzeilen. Allerdings ist manchmal schlau = verwirrend. Seien Sie stattdessen direkt und sagen Sie klar, was den Leser erwartet.

4. Schreiben Sie in die Betreffzeile den Nutzen, der sich für den Leser ergibt

Menschen werden meist durch Schmerz oder Freude motiviert. Nutzen Sie Beides um den Leser zum Handeln zu bewegen. Dieses Handeln sollte als erstes das Öffnen Ihrer E-Mail sein, sie zu lesen, sich durch zu klicken, oder darauf zu antworten.
Der erste Schritt ist es den Schmerz oder das Problem ihres Empfängers zu identifizieren. Angenommen Ihre Zielgruppe besteht aus in Spanien lebenden Ausländern. Ein unmittelbares Problem mit dem sie konfrontiert sind, ist die Sprache nicht zu beherrschen. Sie bieten eine Lösung mit einer E-Mail-Serie mit dem Titel ‚Wie man Spanisch lernt in 29 Tagen‘ und senden 29 Lektionen dazu.

5. Länge der Betreffzeile

Wie lang sollte die Betreffzeile sein? Hier gehen die Meinungen auseinander. Sie sollte grade so kurz sein, dass sie die wichtigsten Informationen enthält und ansprechend ist. Eine möglichst kurze, dafür nichtssagende Betreffzeile ist für Sie nutzlos. Achten Sie darauf, dass die Zeile auch nicht zu lang wird, da manche E-Mail-Programme die Zeile ab einer gewissen Länge abschneiden. Damit Ihre Zeile auch auf mobilen Endgeräten richtig angezeigt wird sollten Sie als Richtwert 28 bis 39 Zeichen nehmen.

6. Ersetzen Sie “Ich” durch “Du”

Verwenden Sie die Anrede “du”. Es ist ein Ersatzwort für einen Namen. Ebenso wie Sie es tun, wenn Sie mit einem Freund persönlich reden.
Wenn Sie das nächste Mal eine E-Mail verfassen versuchen Sie die Anzahl an „Ich“-Phrasen zu reduzieren. Ersetzen Sie diese durch „du“-Phrasen. Sie werden auf diese Weise eine stärkere Bindung zu ihren Lesern aufbauen.

7. Seien Sie vertraut und persönlich

Verwenden Sie in der Anrede den Vornamen Ihres Adressaten um eine Verbindlichkeit zu erzeugen. Aber übertreiben Sie es nicht indem Sie dies in jedem Satz tun. Denn das könnte als seltsam oder gruselig empfunden werden und Ihren Leser verletzen. Es reicht jedoch wenn der Name des Empfängers im E-Mail-Kopf erscheint. In der Betreffzeile sollte eher darauf verzichtet werden. Der Empfänger ist sich durchaus bewusst, dass diese E-Mail nicht eigens für ihn verfasst wurde. Daher sollte die Betreffzeile ausschließlich für wichtige Informationen genutzt werden.

8. Verwenden Sie Power Phrasen

Power Phrasen sind richtige ‚Evergreens‘. Das sind Betreffzeilen, die Sie unabhängig von der Thematik, immer wieder verwenden können. Erstellen Sie eine Liste an Power Phrasen, die sich für Sie bewährt haben und die höhere Öffnungs- und Klickraten für E-Mails generieren.
Ein Beispiel könnte sein „Haben Sie dies erhalten?“ als E-Mail nach einer Einladung. Es weckt die Neugier der Menschen, die wissen wollen, was sie möglicherweise verpasst haben.

9. Verwenden Sie das WHID Prinzip

Bevor Ihre Leser überhaupt in Betracht ziehen Ihre E-Mail zu öffnen, stellen sie sich die Frage ‘Was habe ich davon?’ Erleichtern Sie Ihren Lesern das Beantworten dieser Frage, indem Sie lernen, was Ihre Kunden wirklich wollen. Menschen kaufen mit dem Produkt ein erwünschtes Gefühl. Beispielsweise kauft jemand, der einen Armani Anzug kauft damit auch das Gefühl von Luxus.

10. Schaffen Sie Anreize

Wofür geben Ihre Kunden ihre E-Mail-Adressen an Sie weiter? Belohnen Sie Ihre Kunden dafür mit besonderen Angeboten. Diese können sein:

  • Beratung: wertvolle Tipps, Expertenrat
  • Information: Insider-Informationen, Anwenderberichte, Spartipps, Veranstaltungstipps
  • Digitale Produkte: PDF-Dokumente, Spiele, Präsentationen
  • Materielle Produkte: Produktproben, Versandkataloge, Terminplaner
  • Exklusive Produkte: Treuerabatt, Gewinnspiele, Clubangebote
  • Vorab-Angebote: Digitales Ticket, früherer Einlass bei SSV oder Event

11. Anlässe für Mailings

Zu welchen Anlässen versenden Sie Ihre Mailings?

  • Events: Fachvortrag, Produkt-Präsentation, Messe
  • Aktionen: Gewinnspiel, Werbegeschenke, Gutschein-Aktion
  • Serviceverbesserung: Info-Dienst, Bonus-System, Garantieleistung
  • Sonderangebote: Frühbucher-Rabatt, neue Preisliste, Saisonangebote
  • Datum: Geschäftsjubiläum, Geburtstag, persönliche Jubiläen
  • Ankündigung: Neuheiten, Produktverbesserung, neue Ansprechpartner
  •  Informationen: neuer Katalog, neue Mitarbeiter, neue Webseite
  • Saisonale Anlässe: Ferienbeginn, Advent, Ostern
  • Stammkunden: Werbeprämie, Treuegeschenk
  • Einzelmails: Dankeschön für Kauf, Begrüßung Neukunden, Geburtstag

12. Schnell gelesen

E-Mails werden schnell gelesen, oft nur überflogen. Verwenden Sie daher kurze Sätze und vermitteln Sie Ihren Kunden kurz, prägnant und präzise den Nutzen den sie mit Ihrem Newsletter haben.

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